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Fit in den Frühling mit Yinyoga


Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gibt es 5 Elemente (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser), die von Bedeutung sind für die Zyklen in der Natur (Jahreszeiten) und auch für die Zyklen unseres Körpers (Organsystems, Emotion). Jedem Element ist ein Organpaar zugeordnet, das über Energiebahnen (Meridiane) mit Energie versorgt wird. Im YinYoga bringen wir die Energiebahnen wieder in Balance.

Der Frühling steht für Zeit des Erwachens, der Aktivität, des Neubeginns. Es ist die aktivste Zeit im Jahr in der Natur wie auch in unserem Körper. Es wird wieder heller und mit dem Licht kommt wieder mehr Energie in unsere Aktivitäten. Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf und auch wir sind bereit für etwas Neues. Der Jahreszeit Frühling ist das Element Holz zugeordnet und das Organpaar ist der Leber- und Gallenblasen-Meridian.

Somit steht das Holz-Element für Neubeginn, Kreativität und Wachstum. Die Leber ist das Entgiftungsorgan und sorgt für einen guten Fluss von CHI (Lebensenergie). Ist das CHI im Fluss, bleiben wir gesund und kraftvoll. Die Gallenblase unterstützt die Verdauung. Sie reguliert das Drüsensystem und hält Bänder und Sehnen geschmeidig.

Ist der Leber Meridian gestaut, können auf körp. Ebene Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Migräne, Augenbeschwerden oder Depressionen entstehen. Wir fühlen uns wie gelähmt und sind übermäßig aggressiv. Emotionen wie Wut, Zorn oder Frustration können sich zeigen. Die Hüften gehen „zu“ und werden eng. Dinge, die wir nicht verarbeiten, einfach wegpacken wollen, weil es weh tut hinzusehen, speichert unser Körper ab. Das spüren wir vielleicht nicht sofort, ist deshalb aber nicht weg. Alles, was wir nicht verdaut haben, steckt in unserer Hüfte und kann bei hüftöffnenden Asanas ans Tageslicht treten. Es ist also gut, wenn sich etwas löst und eventuell uns Tränen in die Augen steigen.

Wenn wir die Emotionen unterdrücken, sind wir nicht in der Lage nach vorne zu schauen und bleiben stecken. Es kommt zum Stillstand. Das Leben ist nicht nur ROSA, auch negative Gefühle gehört ebenfalls dazu. Lasse alle Gefühle zu! Die Wut ist wichtig, um zu klären. Nach einem Gewitter scheint immer die Sonne.

Sind die Leber- und Gallenblasenmeridiane in Balance fühlen wir uns aktiv, kreativ, flexibel, großzügig und sind entscheidungsfreudig.

Während deiner YinYoga Praxis lasse alle Gefühle hochkommen. Mit jeder Ausatmung lasse die angestauten Emotionen los, vergebe dir selbst, der Situation oder der Person, die den Stau verursacht hat.

YinYoga Asanas für die Leber- und Gallenblasen Meridiane: Schmetterling, Libelle, Spinx, Schlafende Taube, Shoelace,Frosch, Twist, verbleibe in jeder Asana 3-5 Min.

Ich gebe regelmäßig YinYoga Workshop's in Leichlingen, vielleicht hast du Lust und wir sehen uns auf der Matte.

Namaste

Beate

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beYOGA by Beate Ludwig